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Der Cinquecento wird zum Elektroauto

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Bevor das Autojahr 2020 so richtig loslegen konnte, wurde es aufgrund der immer noch andauernden Krise bereits mächtig ausgebremst. Im März fiel der Genfer Autosalon flach, die IAA erfindet sich gerade neu und will nächstes Jahr nach ihrem Umzug in München erstmals neu durchstarten und Wirtschaft bzw. Politik ringen um Prämien, um den Absatz anzukurbeln. Auch wenn die Hersteller derzeit eine leichte Erholung vermelden, so sind die Zukunftsaussichten trotzdem ungewiss. Einerseits wurden für 2020 viele tolle neue Autos angekündigt, die teure Anschaffung eines neuen Fahrzeuges wird in den meisten Haushalten gerade aber mindestens zweimal überlegt. Zudem stellen sich viele Autofahrer die Frage, ob sie jetzt auf ein Elektrofahrzeug umsteigen sollen oder ob der endgültige Durchbruch der E-Mobilität doch noch weiter auf sich warten lässt.


Nachdem sich die europäische Autobranche lange mit dem Thema schwer getan hat und außer dem Renault Zoe kaum etwas dem Erfolg von Tesla entgegenzusetzen hatte, rüsten die Hersteller allerdings so langsam aber sicher auf und sich gewissermaßen zum Gegenschlag. Während der 124 Spider aktuell zumindest in Deutschland ausläuft, baut Fiat auf die kommende Neuauflage des 500. Mit klassischem Design aber moderner Technik soll der Cinquecento das Unternehmen in die Elektro-Zukunft führen.


Präsentation nur im Internet


Eigentlich sollte der Fiat 500 (2020) groß auf dem Genfer Autosalon der Öffentlichkeit gezeigt werden, doch dies fiel wie eingangs erwähnt ordentlich ins Wasser. Stattdessen wurde das Fahrzeug unlängst in einer Online Präsentation der Autowelt vorgestellt.


Während der neue 500 für ungeübte Blicke relativ klassisch daherkommt, verspricht Fiat aber mehr Platz und vor allem modernere Technik. Im Vergleich zum Vorgänger wächst der „Kleine“ in Länge und Breit und auch der Radstand legt ein klein wenig zu. Davon soll das Platzangebot im Innenraum profitieren. Von außen betrachtet unterscheidet sich das 2020er Modell aber tatsächlich nur in kleinen Details zur vorherigen vierten Generation. Auffällig ist hier vor allem das neue 500-Logo, welches anstelle des Fiat Emblems die Front ziert.


Innere Werte überzeugen


Optisch zugelegt hat der Fiat 500 (2020) aber im Innenraum, welcher jetzt wesentlich eleganter und hochwertiger daherkommt. So zieht sich jetzt ein geschwungener Rahmen über das komplette Armaturenbrett und umschließt auch diverse Bedienelemente sowie das kreisrunde Cockpit. Optional schmückt die Zentrale ein 10,25 Zoll großes Display, über das die aktuelle Generation des Uconnect Infotainments gesteuert wird. Dieses kann auch via App mit dem Smartphone kommunizieren und selbst eine Sprachsteuerung ist hier vorgesehen. Bedient werden können so auch zahlreiche Assistenzsysteme, sogar teilautonomes Fahren auf Level 2 ist möglich: Das Fahrzeug hält dabei die Spur und den Abstand, gebremst und beschleunigt wird automatisch.


Der Elektromotor des Autos bietet 87 kW (118 PS), wobei die Höchstgeschwindigkeit auf 150 km/h begrenzt ist. Eine 42 kWh große Batterie soll eine Reichweite von 308 Kilometern gemäß WLTP ermöglichen, das 85 kW Schnellladegerät sorgt in 5 Minuten für weitere 50 Kilometer.


Zum Verkaufsstart ist der neue Fiat 500 in der limitierten „La Prima“ Edition mit besonderer Ausstattung erhältlich. Der Preis liegt hier bei 34.900 Euro abzgl. der Umweltprämie.