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Abarth 124 Rallye gewinnt in Spanien - Nervenkitzel auf dem Traditionskurs in Le Castellet

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    • Abarth 124 Rallye gewinnt in Spanien - Nervenkitzel auf dem Traditionskurs in Le Castellet



      Die beide Spanier Alberto Monarri und Rodrigo Sanjuán siegen bei der Rallye Villa de Adeje. Der Italiener Cosimo Barberini gewinnt in Le Castellet erneut die Abarth Selenia Trophy. Auf derselben Strecke gelingt Frederic Vesti in der Formel-4 Meisterschaft ein Doppelsieg.
      Frankfurt, im Mai 2018
      Das Abarth-Rennwochenende begann mit einem ungefährdeten Sieg in der Wertung in der R-GT-Klasse und - damit verbunden - einem hervorragenden neunten Platz in der Gesamtwertung: Bei der Rallye Villa de Adeje auf Teneriffa siegte das Team SMC Junior Motorsport mit ihrem Abarth 124 Rallye. Am Steuer saß der Spanier Alberto Monarri, sein Landsmann Rodrigo Sanjuán war als Navigator erneut an seiner Seite. Die engen Straßen der atlantischen Insel passten perfekt zu den Handling-Qualitäten des Abarth 124 Rallye, so dass die iberische Crew in diesem zur spanischen Asphaltmeisterschaft zählenden Wettbewerb einen klaren Sieg in den Kategorien Zweiradantrieb und R-GT erringen konnte. Mit diesem Ergebnis führt Alberto Monarri nun die Gesamtwertung der Klasse der zweiradgetriebenen Autos an. Der agile Abarth 124 Rallye dominierte das Rennen und übernahm die Führung gleich zu Beginn. Durch eine Änderung des Setups machte das Team das Fahrzeug noch effizienter, so dass Monarri seinen Vorsprung immer weiter ausbauen und nahezu alle Zeitfahrprüfungen gewinnen konnte. „Die Bilanz nach den ersten drei Rennen ist wirklich sehr positiv. Wir haben die Meisterschaftsführung übernommen, obwohl wir den ersten Wettbewerb der Serie übersprungen haben. Unser Fahrzeug lief wirklich perfekt, die Leistung des Abarth 124 Rallye war allen anderen zweiradangetriebenen Autos deutlich überlegen", erklärte ein zufriedener Alberto Monarri unmittelbar nach dem Überqueren der Ziellinie.
      Die nächste Veranstaltung innerhalb der spanischen Asphaltmeisterschaft ist die Rallye Ourense Termal, die am 8. und 9. Juni im malerischen Galicien stattfindet.
      Das nasse Wetter forderte bei der Abarth Selenia Trophy im französischen Le Castellet ihren Tribut, denn es wurde nur einer der beiden Läufe ausgetragen. Ein heftiger Platzregen sorgte nach einem spektakulären ersten Durchgang für einen Abbruch des zweiten Rennens. Den ersten Lauf gewann erneut der Italiener Cosimo Barberini. Dieser Triumph war bereits sein dritter Erfolg im dritten Rennen - er führt nun deutlich sowohl in der Wertung bei den Abarth 695 Assetto Corse Evoluzione als auch in der Meisterschaft der Abarth 500 Assetto Corse. Die Qualifikationssessions fanden allerdings noch bei schönem Wetter statt, wobei Barberini am Ende der letzten Runde die Pole Position sichern konnte. Das erste Rennen begann hingegen am Sonntagmorgen bei starkem Regen mit einer Safety-Car-Phase. Als die Ampel schließlich auf „Grün" umsprang, setzte sich der Finne Juuso Pajuranta an die Spitze des Feldes. Barberini wurde kurz darauf von seinem jungen Landsmann Andrea Mabellini überholt.
      Nach ein paar Runden rutschte Pajuranta von der Strecke ab und Barberini übernahm die Spitzenposition, Mabellini folgte ihm dicht auf den Fersen und kämpfte - letztlich erfolglos - um die Führung. Denn es blieb bis zum Schluss bei dieser Reihenfolge. „Bei diesem Wetter war das Rennen besonders hart und tückisch, denn durch die vielen Pfützen auf der Strecke hatten reichlich wir mit Aquaplaning zu kämpfen", erklärte Barberini unmittelbar nach seinem Erfolg. Im Interview lobte er auch seinen Kontrahenten Mabellini: „Es war ein hart, aber fair geführter Kampf, und ich konnte heute nur knapp gewinnen."
      Der dritte Platz ging an den viel versprechenden Rallyefahrer Nicolas Ciamin, der normalerweise für das Team Milano Racing in einem Abarth 124-Rallye bei der französischen Rallye-Meisterschaft antritt. Sein Fazit über das Rundstreckenrennen fällt aber positiv aus: „Es war ein schwieriges Debüt, bei starkem Regen auf einer komplexen Strecke. Das Auto reagierte aber sehr gut, und ich konnte mit den starken Fahrern an der Spitze mithalten. Mit dem Platz auf dem Podium bin ich sehr zufrieden." Die Italienerin Aurora Coria gewann ihrerseits in der Kategorie Abarth 500 Assetto Corse und in der Ladies-Wertung.
      Trotz des Regens strömten viele französische Liebhaber der Marke mit dem Skorpion, zahlreiche Anhänger des französischen Abarth Clubs und des Abarth Scorpionship, der offiziellen, über 100.00 Mitglieder starken Abarth-Community, auf die altehrwürdige Rennstrecke Paul Ricard. Die Fahrer wurden lautstark angefeuert, und jeder atmete den Motorsport-Spirit von Abarth ein. Denn die Fans erlebten die extrem sportlichen Trophy-Modelle 695 und 595 hautnah. Events in der Hospitality und ein ausgedehnter Besuch in der Boxengasse gehörten in Le Castellet ebenfalls zum Programm.
      Die jungen, hochtalentierten „Wilden" in der der italienischen Formel-4-Meisterschaft begeisterten das Publikum ebenfalls. Auch ihre „Sportgeräte", die von Abarth angetriebenen, 118 kW (160 PS) starken Tatuus-Monoposti, wurden lautstark bejubelt. Denn in drei spektakulären Läufen boten die Piloten.in diesen Rennwagen Motorsport vom Feinsten. Bei schönem Wetter gewann der Brite Olli Caldwell vor dem Dänen Frederic Vesti, der die beiden Regenrennen am Sonntag als Sieger beendete. Ein zweiter Platz im zweiten Rennen und Rang fünf im dritten Lauf sprangen für den Enkel des zweifachen Formel-1-Champions Emerson Fittipaldi heraus. Mit diesen Platzierungen konnte Enzo Fittipaldi aber seine Gesamtführung in der italienischen Forme 4 behaupten.
      Die Ergebnisse der Abarth Selenia Trophy von Le Castellet im Überblick
      Rennen: 1. Cosimo Barberini (ITA), 30'05"891 (10 Runden); 2. Andrea Mabellini (ITA), 0"301 Rückstand; 3. Nicolas Ciamin (FRA), 0"780; 4. Gabriele Volpato (ITA), 2"217; 5. Juuso Pajuranta (FIN), 8"610. Schnellste Runde: Andrea Mabellini in 2'39"206, Tempo: 131,626 km/h.
      Gesamtstand der Abarth Selenia Trophy
      1.Cosimo Barberini (ITA), 78 Punkte; 2. Andrea Mabellini (ITA), 52; 3. Juuso Pajuranta (FIN), 45; 4. Robin Appelqvist (SWE) 35; 5. Stefano Fiamingo (ITA), 22.
      Abarth 500 Assetto Corse Gesamtstand
      1. Filippo Lazzaroni (ITA), 71 Punkte; 2. Aurora Coria (ITA), 61; 3. Franco Storti (ITA),15.
      Herrenwertung: 1. Stefano Fiamingo (ITA), 58 Punkte
      Unter 18-Jährige: 1. Filippo Lazzaroni (ITA), 75Punkte.
      Frauenwertung: 1. Aurora Coria (ITA), 75 Punkte.
      Pessimisten stehen im Regen, Optimisten duschen unter den Wolken.

      Mein Auto: 500X OFF ROAD 1.6 E-torQ, Panda Lounge 1,2 8V